Für mehr Sicherheit: Nur mit VPN im WLAN surfen

Sicherheit mit VPN im WLAN
Für mehr Sicherheit sollte man mit VPN im WLAN surfen (Fotolia / anyaberkut)

In einem öffentlichen WLAN stellt sich auch schnell die Frage, ob es wirklich sicher ist. Für mehr Sicherheit sorgt man durch die Verwendung eines VPN (Virtual Private Network).

Fast überall findet man öffentliches WLAN, sei es in Cafes, Restaurants, Hotels oder auch an Bahnhöfen und Flughäfen. Ja, selbst in Zügen und Flugzeugen kann man einen Hotspot nutzen.

Doch sind diese WLAN-Netze immer sicher, wenn man mit Notebook, iPone oder Android Tablet eingewählt ist? Leider nein, muss man dazu sagen. Zum einen sind solche Hotspots oft unzureichend eingerichtet, manchmal fehlt in Cafes und Restaurants sogar ein Passwort, so dass selbst ein beliebiger Passant auf der Straße dieses Netzwerk nutzen könnte.

Gefährlich wird es allerdings, wenn sich ein Hacker oder Datendieb unter die Nutzer dieses WLAN-Netzes mischt. Bekannt sind die sogenannten „Man in the middle“-Angriffe. Der Hacker schaltet sich zwischen den Datenverkehr und kann so Daten und Passwörter ausspähen.

Ein VPN für mehr Sicherheit im WLAN

Um sich vor solchen Angreifern zu schützen und selbst beruhigt im WLAN-Netz surfen zu können, empfiehlt sich die Verwendung eines VPN.

Das VPN bringt mehrere Vorteile:

  1. Der Datenverkehr wird verschlüsselt
  2. Die Daten werden durch einen Datentunnel geschickt

Hacker und Datendiebe bleiben damit ausgeschlossen

  1. Die eigene IP wird ausgetauscht
  2. Man surft also anonym

Hackerangriffe laufen damit ins Leere

Wie wichtig die VPN-Verwendung ist, wird auch daran deutlich, dass große Unternehmen wie Presseagenturen nur mit VPN arbeiten, um sich vor Datenklau und Informationsmissbrauch zu schützen.

Wer viel unterwegs ist, sich gerne in Hotels oder auch Cafes ins Internet einwählt, der sollte auf jeden Fall ein VPN zur eigenen Sicherheit einsetzen.

Wie funktioniert ein VPN genau?

Die Funktionsweise eines VPN ist einfach wie effektiv.

Man verbindet sich über die VPN Software mit einem VPN Server. Ab diesem Moment wird die eigene IP anonymisiert und alle Daten laufen nur noch über diesen VPN Server im verschlüsselten Datentunnel.

Der Datentunnel ist nach außen abgeschirmt. Hacker und Datendiebe haben damit auch in einem öffentlichen WLAN keinen Zugriff mehr auf die Daten, die man durchs Internet schickt und empfängt.

Welches VPN zum Schutz im WLAN?

Es gibt eine große Anzahl von VPN-Anbietern, die man auch zum eigenen Schutz in WLAN-Netzen einsetzen kann. Dafür registriert man sich bei dem VPN-Dienst, installiert Software bzw. App (fürs iPone, iPad, Android Smartphone oder Android Tablet) und surft dann sicher mit diesem Client.

Wir haben drei VPN-Tipps:

1. HideMyAss

HideMyAss VPN
HideMyAss ist die Nummer eins auf dem VPN-Markt

HideMyAss ist der weltweit größte VPN-Anbieter mit einem riesigen Netzwerk. Der Name verrät es schon: Damit kann man seinen eigenen „Hintern“ (also die eigene IP-Adresse) im Internet verstecken. Das ist eben gerade im WLAN sehr sinnvoll.

Man kann HideMyAss für ein, sechs oder zwölf Monate buchen. Das Jahrespaket ist preislich am interessantesten. Sehr nutzerfreundlich: Es gibt eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie. Man hat also kein Risiko und kann die Software in aller Ruhe testen.

Weiter zu HideMyAss

2. IPVanish

IPVanish VPN
Mit IPVanish VPN sicher surfen

IPVanish ist ein ambitioniertes und aufstrebendes VPN-Netzwerk, das die eigenen Server immer mehr ausgebaut hat und vor allem durch schnelle Verbindungen überzeugt. Man kann es bestens zum Schutz in Hotspots einsetzen.

Die Geld-Zurück-Garantie gibt es bei IPVanish sieben Tage lang.

Weiter zu IPVanish

3. Perfect Privacy
Wer auf den Schutz der eigenen Privatsphäre wert legt, der ist bei „Perfect Privacy“ goldrichtig. Hier wird man nicht nur in öffentlichen WLAN-Netzen per VPN geschützt, sondern man muss auch sehr wenige Daten von sich preisgeben, wenn man sich anmeldet. Preislich liegt dieser Anbieter etwas über HideMyAss und IPVanish, die perfekte Privatsphäre ist allerdings das oberste Gebot. Das hat eben auch seinen Preis. Mehr dazu lesen Sie am besten in unserem Testbericht.

 

Lesen Sie auch:
IP verschleiern mit VPN – So geht’s!