VPN-Dienste brauchen in China Genehmigung

VPN in China
VPN brauchen in China eine Genehmigung

VPN-Dienste wird in China das Leben erschwert. Künftig soll die Sicherheitssoftware nur noch mit staatlicher Erlaubnis angeboten werden dürfen.

Davon sind auch zahlreiche Unternehmen und Ausländer, die in China leben, betroffen sein. Die sogenannte „Great Firewall of China“ blockiert Internetdienste wie Facebook und Google ohnehin.

Will man nun als deutscher Urlauber von Peking oder Shanghai aus darauf zugreifen, so ist das über das chinesische Internet nicht möglich.

VPN schafft Zugang zum weltweiten Netz

Ein VPN, das die chinesische IP-Adresse gegen eine andere, etwa deutsche IP austauscht und die Daten über ein Virtual Private Network in einem Datentunnel überträgt, schafft hier Abhilfe.

Angesichts der in China vorherrschenden Internetzensur ist das aber den Behörden in der Volksrepublik ein Dorn im Auge.

Kampagne gegen VPN

Diese starten nunmehr eine Kampagne gegen VPN, die auf kommerzielle Dienste genauso abzielt wie auf eigene, von Unternehmen oder Privatpersonen selbst eingerichtete VPN-Verbindungen.

Welche Auswirkungen das in der Praxis hat, bleibt abzuwarten. Fest steht allerdings, dass der Zugang zu sozialen Medien wie Facebook und westlichen Internetgiganten wie Google zusätzlich erschwert werden soll.

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